Was zeigt sich am Human-Design-Himmel? Tendenzen im 2. Vierteljahr 2020


Unglaublich, wie anders die Welt jetzt aussieht gegenüber vor einem Vierteljahr, als ich die letzte Vorschau schrieb!

Natürlich habe ich versucht, mit Human Design Erklärungen oder zumindest Hinweise zu finden für das, was in dieser „Corona-Krise“ gerade weltweit geschieht – ich finde es aber schwierig, eindeutige Zuordnungen zu treffen oder gar Voraussagen zur konkreten weiteren Entwicklung zu machen. Was ich im Folgenden also darstelle, kann nur der Versuch eines Verstehens oder einer Interpretation sein. Meine Hoffnung wäre, dass es vielleicht ein wenig hilft, sich auf das Geschehen einzulassen und konstruktiv damit umzugehen.

Was sind also jetzt unter dem Human-Design-Blickwinkel erkennbare Faktoren und Tendenzen für dieses 2. Vierteljahr?


Wechsel und Wandel

Im Licht der aktuellen Geschehnisse fällt mir auf, dass sich gleich mehrere Planeten derzeit an Positionen befinden, die im Human-Design-Chart durch ein gemeinsames Thema geprägt sind: das Potenzial zu unkalkulierbarem Wechsel und Wandel. Es geht hier ganz allgemein um das Neue, das in die Welt kommt, das Fremdartige, Andersartige, Individuelle – im Gegensatz zum Althergebrachten, Konventionellen, Kollektiven. Man kann hier auch von „Mutation“ sprechen, wie in der Biologie, wenn ein Lebewesen plötzlich eine neue Form oder Eigenschaft zeigt. Es tritt etwas unkalkulierbar, spontan auf – oder auch nicht; bestimmend ist hier das pulsierende Energieformat, der Wechsel von „an“ und „aus“. Es kommt, wie es kommt – man kann nichts erzwingen.


Grenzüberschreitungen im Denken

Solche plötzlichen Wandlungen betreffen jetzt – wie schon seit einem Jahr – den Bereich des Denkens (Pluto mit seiner Transformationskraft aktiviert Tor 61, „Innere Wahrheit“, seit 6. Jan. 2019 und noch bis ins Jahr 2022); hier sind zahlreiche Gedankenblitze, schlagartige Erkenntnisse, Inspirationen usw. zu erwarten – aber nicht auf Knopfdruck, sondern eben spontan, unkalkulierbar, und in allen möglichen Bereichen. Für den einen ist das mehr, für den anderen weniger spürbar. Es ist eine Transformation dessen, was „die Wahrheit“ ist... und zwar für jeden ganz individuell. (Dieses Thema prägt das ganze Jahr 2020 stark – ich hatte es in der letzten Vorschau schon ausführlich beschrieben.)

Der Druck zur Wahrheitsfindung – und zur Überschreitung bisheriger Grenzen des Denkens – ist derzeit noch verstärkt dadurch, dass Jupiter an derselben Stelle steht (seit 8. März  und noch bis 20. April – bei diesen Daten fällt mir auf, dass es ziemlich genau der Zeitraum ist, zu dem die ersten drastischeren Eingriffe in das gesellschaftliche Leben bei uns und in verschiedenen anderen Ländern erfolgten. Jupiter, der Planet der Expansion, in direkter Verbindung mit Pluto, dem Planeten der Transformation – womöglich erweitert Jupiter noch die plutonische Kraft der Umwandlung? „Denkbar“ waren solche Maßnahmen ja vorher eigentlich nicht, schon gar nicht bei uns in Mitteleuropa...)

Zu ergänzen ist, dass Jupiter vom 8. Juni bis 28. Juli nochmals Pluto an dieser Stelle verstärkt.


Wechselbad der Gefühle

Der zweite Bereich, der von der Unkalkulierbarkeits-Thematik geprägt ist, sind die Gefühle, die Emotionen (Neptun in Tor 22, Anmut, seit 30. Jan. und ebenfalls bis ins Jahr 2022); auch hier ist das je nach der eigenen „Ausstattung“ unterschiedlich stark wahrnehmbar. Hier besteht die Tendenz, dass Emotionen schlagartig wechseln können, dass man anderen gegenüber auch ganz „unlustig“ (eben individuell) sein kann oder dass einen Melancholie einholt. Und/oder dass Gefühle noch verschwommener, noch weniger greifbar sind als sonst (Neptun!). Das probate Mittel dagegen ist Musik in jeglicher Form, oder überhaupt schöpferischer Ausdruck. Auch wenn es im Moment statt Opernbesuchen eher die improvisierten Balkonkonzerte sein mögen oder die heimische Anlage – Musik hilft!

(Übrigens ist Tor 22 auch eine Brücke zu anderen Lebewesen, besonders zu Säugetieren. Haben wir jetzt alle einen anderen „Draht“ zu Vierbeinern?)


Beschränkungen als Basis für Neues

Der dritte Bereich, der hier zu erwähnen ist, betrifft die Entstehung von Neuem selbst (Saturn aktiviert seit 13. Febr. und noch bis zum 23. Aug. Tor 60, Beschränkung; vom 21. April bis 7. Juni wird er verstärkt von Jupiter). Der Anfang einer „Mutation“ (so heißt der ganze Kanal 60-3) besteht in einer Beschränkung – wie wenn ein Fluss über die Ufer tritt und erstmal gar nichts geht. Man kann dann nur abwarten, bis die Beschränkung sich wieder gibt – das Flussufer wird jedoch danach sicherlich irgendwie anders aussehen. Saturn bringt jetzt noch dazu seine Strenge, Disziplin, Struktur in die „Beschränkung“ – da fallen mir sofort die Regeln für Kontaktvermeidung, Schul- und Geschäftsschließungen etc. ein. Jupiter dürfte dann ab 21. April mit seinen eher expansiven, glückbringenden Eigenschaften (hoffentlich!) eine Lockerung in das Geschehen bringen.

Bemerkenswert ist bei diesen Aktivierungen, dass sie einen gewissen Druck zur Veränderung, zur Innovation mit sich bringen (sowohl die Wahrheitsfindung – Tor 61 – als auch die Beschränkung – Tor 60 – befinden sich in „Druckzentren“). Und der Druck an diesen Stellen geht hin zum Individuellen, er stärkt alles Individuelle, Ungewöhnliche, Neuartige und nicht den allgemeinen gesellschaftlichen Konsens oder das Althergebrachte.


Veränderungen bei der Versorgung?

Außer diesen individuell-mutativ geprägten Tendenzen gibt es noch andere, die die kommenden Wochen färben und die – zumindest teilweise – auf das Zusammenleben und -wirken in der Gemeinschaft bzw. das „Kollektiv“ gerichtet sind.

Hier ist vor allem die Ernährung bzw. Versorgung zu nennen. Wie schon seit einem Jahr bringt der Planet Uranus noch bis Mitte Mai das Potenzial für Überraschungen und plötzliche Veränderungen in diesem Bereich (in Tor 27, Ernährung, 14. April 2019 bis 14. Mai 2020). In vorherigen Vorschauen hatte ich hier ja schon den möglichen Zusammenhang dieser Aktivierung mit Klimawandel, Hitzesommern und daraus resultierenden Veränderungen für die Landwirtschaft beschrieben; ganz aktuell fallen einem natürlich die teilweise leeren Supermarktregale im Bereich Mehl, Nudeln und Klopapier ein. Vielleicht füllen sie sich auch plötzlich wieder, oder sie füllen sich mit ganz anderen Dingen? –

Die ganz andere, übergeordnete Frage in Bezug auf die „Ernährung“ ist auch immer noch: Was nährt uns wirklich?


und noch mehr individuelle Wahrheit

Wie gesagt, das mit der Ernährung gilt noch bis Mitte Mai. Und dann beginnt eine Phase, die bis Ende November anhält: Uranus wandert  in den Bereich des Denkens (nach Tor 24, Die Wiederkehr) – im Human Design-Chart ist das das Gegenstück zur oben beschriebenen Inneren Wahrheit, die Pluto schon lange aktiviert (ganzer Kanal 61-24, Bewusstheit/Der Denker, 15. Mai bis 26. Nov.). Das heißt, in diesen gut sechs Monaten haben wir alle den Druck und die Fähigkeit zu individueller Bewusstheit, zum Finden der eigenen Wahrheit – indem man immer wieder darüber (oder über alles Mögliche) nachdenkt und grübelt, bis irgendwann der Groschen fällt! Ich bin sehr gespannt, wie sich das auswirken wird. Elektrisierende Kraft (Uranus)  für unsere Erfindungsgabe! Das muss eigentlich zu zahlreichen gloriosen Ideen führen. Oder vielleicht auch zum Aufblitzen des Zugangs zu einer höheren Ebene von Wahrheit?


Stärkung der Identität

Als letzte erkennbare Tendenz für dieses Vierteljahr möchte ich die Stärkung unserer Identität, unseres Selbst erwähnen (südl. Mondknoten in Tor 10, Das Auftreten; nördl. Mondknoten in Tor 15, Die Bescheidenheit, vom 24. März bis zum 5. Aug.). Durch die Mondknoten wird unser Weg beschrieben – wohin geht es also? Nachdem im ersten Vierteljahr die Wurzelkraft gestärkt wurde, geht es jetzt um die Frage: Wer bin ich? Für viele wird das – je nach den Anschlüssen im eigenen Human-Design-Chart – mehr Selbstsicherheit, ein klareres Gefühl der Ausrichtung bringen. Sicherlich sehr nützlich in diesen Zeiten, auch und gerade angesichts der ausgeprägt individua­listischen Tendenzen, die ja verunsichernd wirken können! Genauer betrachtet, geht es um authen­tisches Auftreten (Tor 10) und um extreme Rhythmen, die ausgelebt werden wollen (Tor 15), oder anders betrachtet, um die Entwicklung von Selbstliebe (10) und von Liebe zur Menschheit (15).

Schauen wir uns jetzt die Tendenzen für die drei Monate im Einzelnen an – wobei es mir diesmal ausgesprochen schwer fällt, Aussagen über einen so lang erscheinenden  Zeitraum hinweg zu machen. Wer weiß, wie das Leben in zwei Wochen aussieht – geschweige denn in zwei, drei Monaten? Dennoch, was ich jetzt erkennen kann:


April – Wandel und Präsenz im Jetzt

Vom 4. bis 9. April (bzw. 3. spät bis 10. früh) ergibt sich für uns alle das verstärkte Potenzial zu „erwachen“ (Kanal 20-10, Erwachen, von der Venus und dem südl. Mondknoten aktiviert). „Erwachen“ heißt hier, präsent sein, zu sich kommen im Jetzt, etwa nach dem Motto: Ich. Bin. Jetzt. Hier.

Ab 4. April mittags verbindet sich zusätzlich die Intuition mit diesem Potenzial (die Erde aktiviert Tor 57, Das Sanfte/Der Wind, ebenfalls bis 10. April früh). Dadurch entstehen gute Voraussetzungen, um in diesen Tagen in absoluter Präsenz intuitiv zu erfassen, was ist – blitzschnell – , und sich so zu verhalten, wie es der Situation entspricht, um gesund und am Leben zu bleiben. Das archaische Überlebensprinzip, wie es schon unsere Vorfahren in der Urzeit hatten und brauchten. Damit will ich nicht sagen, dass es jetzt ums Überleben gehen muss, sondern eher, dass wir damit eine Art persönliches Frühwarn- und Sicherheitssystem haben – vorausgesetzt, wir achten auf unsere Intuition, auf unsere innere Stimme, die an diesen Tagen bei allen aktiviert ist!

Vom 16. bis 21. April befinden sich Sonne und Erde in Tor 3, Die Anfangsschwierigkeit/Ordnen, bzw. Tor 50, Der Tiegel/Werte. Das ist jedes Jahr um diese Zeit so, aber diesmal entstehen dadurch zwei komplette Kanäle: 3-60, Mutation (mit Saturn in 60) und 50-27, Erhaltung (mit Uranus in 27). Was bedeutet das? Zum einen, dass wir uns alle an diesen gut fünf Tagen gut „verwurzelt“ fühlen können, dass uns Schaffenskraft sowie Intuition zur Verfügung stehen. Zum anderen, dass der Drang und die Kraft zur „Mutation“, zur Entstehung von unvorhergesehen Neuartigem da ist und gleichzeitig die Kraft und das Gespür dafür, sich um andere zu kümmern, andere zu versorgen, gemäß den geltenden Prinzipien und Werten.

Wenn man das zusammennimmt, kann es auch heißen: Es könnten jetzt neuartige Wege der Versorgung entstehen. Das könnte die Ernährung genauso betreffen wie die Krankenpflege oder die Landwirtschaft, wo ja zur Zeit die Arbeitskräfte fehlen... Also: Wie kann sichergestellt werden, dass alle haben, was sie benötigen, was für neue Möglichkeiten zeigen sich da?

Und/Oder auch: Wie verändern sich möglicherweise die Wertvorstellungen und Prinzipien – im Bereich Versorgung, aber auch z.B. in der Erziehung oder allgemein im Zusammenleben?

Die Kraft der „Mutation“ kommt noch einmal vom 26. bis 28. April; ab 27. April (bis 2. Mai) verbunden mit „Bewusstheit“ (Kanal 61-24). Diese beiden Tage, der 27. und 28. April, dürften sich also durch erhöhtes Potenzial für unvorhergesehene Inspirationen und innovatives Vorgehen auszeichnen – neues Denken und neues Tun in allen Bereichen!


Mai – I Do it My Way

Der Monat Mai zeichnet sich immer durch das aus, was im Human Design „Individualität“ heißt: den eigenen Weg zu gehen, die eigenen Ideen  zu vertreten, egal, wie das auf andere wirkt, aber dennoch natürlich für diesen Beitrag auch gesehen und gehört werden zu wollen. In diesem Jahr gilt das noch verstärkt! Das Gemeinsame, das Kollektive, die Übereinstimmung tritt quasi zurück hinter dem „Besonderen“, dem Eigenen und Eigenartigen, das jede(r) Einzelne bringen kann. Anders gesagt: Die Welt sieht für jede(n) anders aus, jede(r) hat eine eigene Sicht, seine eigene Wahrheit. Dadurch kann natürlich viel Neues in die Welt kommen – wie ja schon das Sprichwort sagt: Alles neu macht der Mai. In diesem Jahr ganz besonders!

Das betrifft vor allem neue Gedanken (Kanal 61-24, Bewusstheit, vom 27. April bis 2. Mai und dann, wie oben beschrieben, durchgehend vom 15. Mai bis Ende November!), aber auch neue, individuelle Ausdrucksweisen (Kanal 43-23, Strukturierung, vom 9. bis 14. Mai) und die ganz individuellen Gefühle (Kanal 12-22, Offenheit, vom 24. bis zum 27. Mai).

Zeitlich dazwischen liegen nochmals „Zeitfenster“  zum „Erwachen“ (Kanal 20-10, wie schon im April, jetzt nochmals am 12.-14. sowie 21.-26. Mai).

Die Tage vom 21. bis 27. Mai dürften außerdem durch sehr viel Aktivität geprägt sein – herumrennen und -wuseln, machen und tun... (Kanal 20-34, Charisma), zum Glück diesmal nicht völlig blind, sondern am eigenen Selbst, der eigenen Richtung orientiert (mit dem Mondknoten in Tor 10 wie oben beschrieben).

Wahrscheinlich wird unser Handeln jetzt auch sehr stark beeinflusst von der jeweiligen Gefühlslage, denn die ist ja an diesen Tagen auch mit allen Schwankungen spürbar (der erwähnte Kanal 12-22, 24. bis 27. Mai). Die dringende  Empfehlung wäre hier also: Bitte nicht aus der Emotion heraus aktiv werden! Lieber abwarten, bis sich etwaige Wogen wieder geglättet haben. Die Power zum Handeln bleibt bei dieser Konstellation dennoch erhalten, es muss nicht vorschnell agiert werden. Zu erwarten ist, dass auch an diesen „aktiven“ Tagen jeder quasi für sich unterwegs ist, einfach „sein Ding“ macht und seinen eigenen Impulsen folgt; das ist dann nicht gegen irgendjemanden gerichtet, sondern liegt in der Natur dieser Aktivierungen.

Nebenbemerkung: Natürlich ist die Frage, wenn so viel Individuelles passiert, wenn jeder seiner eigenen Wahrheit folgt, wo dann noch die Schnittmengen sind bzw. wo und wie wir uns noch verstehen und verständigen können? Wo bleibt die Verbindung mit anderen, die wir als Menschen ja schließlich auch brauchen? Diese Frage stellt sich nicht nur angesichts der Konstellationen im Mai, sondern grundsätzlich bei all den „individualistischen“ Entwicklungen. Vielleicht gibt es längerfristig einfach immer mehr einzelne Gruppen und Grüppchen, die eine ähnliche Grundausrichtung teilen? Finde deinen Stamm... bzw. er wird sich zeigen, früher oder später.

À propos Verbindungen: Vom 13. Mai bis 24. Juni stehen Beziehungen auf dem Prüfstand (die Venus ist rückläufig). Das kann heißen, dass „alte“ Partner wieder auftauchen und/oder dass aktuelle Verbindungen so etwas wie eine Bewährungsprobe erfahren. Neue Beziehungen, die in dieser Zeit eingegangen werden, könnten sich auch schnell wieder auflösen. Also nicht wundern, falls es so kommt! Andersherum gilt auch: Wenn deine Beziehung diese Zeit übersteht, hat sie das Potenzial, ewig zu halten.


Juni – Inspiration und Emotionen

Den ganzen Monat über bleibt der Druck und die Fähigkeit zu individuellen Erkenntnissen und Inspirationen – jede(r) ist auf dem Weg, die eigene Wahrheit zu finden. Kollektive Wahrheiten, die es mal zu geben schien, geraten möglicherweise noch mehr ins Hintertreffen. Das ist sozusagen die Hintergrundmelodie nicht nur für den Juni, sondern für die ganze Zeit von Mitte Mai bis Ende November 2020.

Und fast den ganzen Monat Juni über bleiben Beziehungen auf dem Prüfstand (bis 24. Juni – siehe oben bei der Mai-Beschreibung).

Vor diesem Hintergrund gibt es folgende Besonderheiten:

Vom 1. bis 6. Juni sind wir besonders gut eingestimmt auf die Rhythmen der Natur und des Lebens (Kanal 5-15, Rhythmus). Die Bauchstimme – oder die innere Uhr – weist uns den Weg, um zur richtigen Zeit zu handeln; entscheidend ist dabei, auf das innere Gefühl bzw. eben auf den Bauch zu hören.

Vom 13. bis 18. Juni dürfte das Auf und Ab der Gefühle stark spürbar sein (Kanal 12-22, Offenheit, von Sonne und Neptun aktiviert) – Lust, Unlust... andere unterhalten oder nicht. Wichtig ist auch jetzt wieder, nicht vorschnell aus einer Emotion heraus zu handeln. Das tun, was Freude macht, am naheliegendsten etwas mit Musik (12-22 ist ein „akustischer Kanal“).

Der Monat endet mit einer neuerlichen Gelegenheit zum „Erwachen“ (Kanal 20-10, Erwachen, vom 21. bis 29. Juni). Die Beziehungen haben sich inzwischen so ziemlich geklärt, jetzt können wir einfach präsent und im Jetzt sein und zu uns kommen...


FAZIT

Bei aller Unkalkulierbarkeit besteht in diesem Dreimonatszeitraum ein ausgeprägtes Potenzial, dass jeder von uns zu seinen eigenen Erkenntnissen und Inspirationen kommt.Für jede(n) und durch jede(n) kann Neues in die Welt kommen, können sich neue Zusammenhänge auftun, können Gedankenblitze alles erhellen. Auffallend sind die vielen Gelegenheiten zum Erwachen. Präsentsein im Jetzt ist offenbar der Schlüssel für diese Zeit: Was zählt, ist der Moment. Für mich klingt es so, als könnten sich – bei allen äußeren Beschränkungen - nie da gewesene Zugänge zu anderen Ebenen eröffnen. Gefragt ist der Mut, für sich zu den eigenen Erkenntnissen und Sichtweisen zu stehen, auch wenn andere sie nicht nachvollziehen können. Es geht jetzt weniger um den Konsens als um das Zulassen von Neuem, Originellem, Innovativem. Gefühle und Empfindungen können wechseln und die Befindlichkeit beeinträchtigen oder erhöhen, das sollten wir annehmen, aber besser nicht allzu viel darauf geben. Mir scheint, es kommen jetzt Puzzlestückchen für eine neue Welt ans Licht. Die verordnete Ruhepause, wie sie zumindest zu Anfang dieses Vierteljahres noch herrscht, kann dazu beitragen, dass eine Art Reset geschehen kann. Was wollen wir wirklich, was will jede(r) einzelne, wie kann und soll das Zusammenleben jetzt und in der Zukunft aussehen?

Ich bin gespannt auf die Inspirationen und vertraue darauf, dass letztendlich etwas schönes Neues aus dieser ungewissen Zeit hervorgehen wird. Trauen wir uns also zu träumen und seien wir offen für Positiv-Neues!


Anna Bahlinger











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