Was zeigt sich am Human-Design-Himmel? Tendenzen im 4. Vierteljahr 2020


Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende zu – und wie es aussieht, bleibt es auch im vierten Quartal aufregend.

Individuelle Wahrheiten

Die Thematik, die – unter der Perspektive des Human Design – schon für die vergangenen Monate prägend war, bleibt noch bis Ende November erhalten, nämlich das Ergründen der inneren Wahrheit  (Kanal 61-24, Bewusstheit, 15. Mai bis 26. Nov.).

Der Druck zur Suche nach der jeweils individuell-eigenen Wahrheit (Tor 61, Innere Wahrheit) wird – wie schon in den vorangegangenen Vorschauen beschrieben – seit Anfang 2019 und noch bis in den Januar 2022 (!) von Pluto, dem Planeten der Transformation, aktiviert, es kann also im Lauf dieser drei Jahre auch individuell durchaus zu  tiefgreifenden Umwälzungen im Denken kommen. So richtig für alle spürbar wird das aber vor allem jetzt von Mai bis November (weil jetzt der ganze Kanal 61-24 aktiviert ist – Uranus, der Planet des Plötzlichen Unvorhergesehenen, aktiviert das Gegenstück zu Tor 61, nämlich Tor 24, Die Wiederkehr/das Grübeln und sorgt sicherlich für so manche blitzartige Erkenntnis).

Man erfasst die tiefere Bedeutung, die Hintergründe jeglichen Geschehens auf die jeweils eigene Weise – und diese eigene innere Wahrheit "gilt" natürlich dann für die betreffende Person. Was andere denken, erscheint dabei eher uninteressant. Die Frage ist, wie es dann mit der Möglichkeit zur Verständigung und Annäherung aussieht. (Besonders deutlich zeigt sich das ja gerade im Hinblick auf die Einschätzung der aktuellen "Corona"-Situation.) Meine Wahrheit, deine Wahrheit...

Auf und Ab der Gefühle

Der andere Faktor, der die vergangenen beiden Monate geprägt hat, nämlich dass wir Emotionen tendenziell leichter ausdrücken und unmittelbar in Handlung umsetzen konnten (Kanal 12-22, Offenheit), besteht nur noch bis zum 3. Oktober. (Mehrere Menschen haben mir z.B. beschrieben, dass sie in letzter Zeit gelegentlich Wutausbrüche hatten, was sie so von sich gar nicht kennen.) Es bleibt aber ebenfalls längerfristig der Ansatz dazu, nämlich eine erhöhte Emotionalität, die nicht so recht greifbar ist und vor allem jäh wechseln kann: himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt und wieder zurück (Neptun in Tor 22, Die Anmut, seit Ende Jan. 2020 und bis März 2022). Solche Stimmungsschwankungen werden also noch weitere anderthalb Jahre lang latent vorhanden sein – für den einen stärker, für den anderen schwächer spürbar, je nach der eigenen Ausstattung.

Was übrigens helfen kann, um Stimmungsschwankungen leichter durchzustehen – oder sie auch auszukosten – , ist Musik. Musik hören, Musik machen – für sich selbst oder mit anderen. Die größten Kunstwerke sind ja oft gerade in eher "schwierigen" Stimmungslagen entstanden.

Wegweiser

Bei beiden Aktivierungen, bei der nach wie vor deutlich wahrnehmbaren im Denken und bei der vielleicht nicht mehr ganz so deutlichen im Fühlen, geht es letztendlich um Innovation, um die – unplanbere, unberechenbare – Entstehung von Neuem, das es so noch nicht gab. (Beide Aktivierungen gehören im Human Design zum sogenannten "Schaltkreis. des Wissens", der sich durch "mutative" Kraft und durch eine "individuelle" Ausrichtung auszeichnet.) Demnach sind wir also wahrhaftig dabei, allmählich eine neue Welt entstehen zu lassen, und diese neue Welt entsteht aus der Individualität, aus dem Wahrnehmen bzw. Ausleben persönlicher Erkenntnisse und Empfindungen, und nicht aus Konformität und Normen oder aus einem gesellschaftlichen Konsens. So unbequem es also vielleicht sein mag, wenn jeder seinem eigenen Weg folgt, scheint dies doch stimmig und notwendig zu sein, um etwas Neues entstehen zu lassen.

(Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass Entscheidungen für das eigene Leben laut Human Design stets von der eigenen "inneren Autorität" gesteuert sein sollten – und das ist nicht der Verstand, sondern bei den meisten Menschen eine Instanz im Bauch.)

Zurück zu den Prägungen dieses Vierteljahres.

Die materielle Ebene

Gleich zu Anfang des Dreimonatszeitraums, am 3. Oktober, wechseln die Mondknoten ihre Position und bringen jetzt eine stärkere Betonung der materiellen Ebene. Es wird demnach in den kommenden Monaten stärker als bisher darum gehen, was wir haben oder nicht haben (Tor 45, Die Sammlung) bzw. was wir wem wie "verkaufen" oder vermitteln können (Tor 26, Des Großen Zähmungskraft/Gerissenheit, jeweils bis 15. Febr. 2021). Bzw. was ich habe und was ich wem wie "verkaufen" kann – diese Aktivierung unterstützt nämlich durchaus ein Handeln aus Eigeninteresse. Auf jeden Fall geht es hier um die Verteilung und Versorgung mit konkreten Mitteln. (Ich komme bei der Oktober- und November-Beschreibung darauf zurück.)

Hin und her und vor und zurück

Generell könnte es jetzt wieder mehr vorangehen als in den letzten Monaten, denn die Langsamläufer unter den Planeten sind bzw. werden wieder direktläufig. Allerdings ist Mars jetzt rückläufig (seit 10. Sept. und bis 13. Nov.) und bremst tendenziell jegliche Tatkraft. Dazu kommt noch die Rückläufigkeit von Merkur, wodurch es von Mitte Oktober bis Anfang Nov.ember (14.10. bis 3.11.) Störungen in allem, was mit Kommunikation zu tun hat, geben kann. Demnach kann man jetzt zwar Projekte ins Auge fassen und theoretisch entwickeln, in Gang kommen werden sie aber besser erst ab Mitte November. Je nachdem natürlich, was sich bis dahin noch an staatlichen Vorgaben oder sonstigen Rahmenbedingungen verändert und entwickelt!

Vermutlich wird uns der Tanz von Einschränkungen und Lockerungen bei gleichzeitiger Umgestaltung der Strukturen weiter begleiten – bei den Planeten gespiegelt im Zusammenwirken von Pluto (Transformation, wie gesagt längere Zeit im Denken/Tor 61, "Innere Wahrheit") mit Saturn (der strenge Richter/Ordnung und Disiplin), derzeit zuerst ebenfalls im Denken (Tor 61), dann im Druck zur Innovation, der erstmal eine "Beschränkung" bringt (Tor 60) sowie ab Ende Okt. auch wieder Jupiter (Erweiterung, Großzügigkeit) ebenfalls im Denken (Tor 61), dann mit Saturn in der "Beschränkung" (Tor 60)... Schon das ganze Jahr stehen diese drei von der Erde aus gesehen sehr dicht beieinander bzw. bewegen sich umeinander herum und bringen ziemlich viel Druck zur Veränderung.

Soweit die allgemeinen Trends. Was gibt es außerdem in den einzelnen Monaten?


Oktober: Wellness und Kommunikation – oder nicht

Wie in jedem Jahr, so ist auch diesmal der Oktober von Gesundheits- und Wohlfühlthemen gekennzeichnet, er eignet sich also dafür, auf die Gesundheit zu achten und sich zu stärken, bevor der Winter kommt (die Sonne durchläuft nacheinander die Tore im Milzzentrum).

Diesmal kommen aber deutlich noch weitere Themen hinzu, und interessanterweise spielen sie sich hauptsächlich auf der konkret-materiellen Ebene ab. Nämlich:

Vom 3. bis 7. Oktober ist für alle das Thema Haben/Nicht-Haben aktiviert: Was habe ich/haben wir zur Verfügung – an Geld, Zeit, Mitteln generell? Die Willenskraft ist aktiviert und kann direkt umgesetzt werden (Kanal 21-45, Die Geld-Linie – Motto: Ich bestimme selbst darüber, was ich tue, und mache, was ich will).

Zeitlich überschneidet sich damit die Aktivierung von "Verkaufstalent" (Kanal 44-26, Hingebung, ab 5. Okt.) - sie bleibt mehr als zwei Wochen lang bestehen,  nämlich bis 21.Okt., und kommt sogar Ende des Monats nochmal wieder (vom 31. Okt. bis 5. Nov.). Mit "Verkaufstalent" oder "Marketing" ist das Gespür dafür gemeint, wie man anderen etwas vermitteln kann, und zwar sehr effizient, mit möglichst wenig Aufwand – gepaart mit der Willensstärke, etwas an den Mann oder die Frau zu bringen, was den eigenen Interessen entspricht. Natürlich kann man diese Fähigkeit so oder so einsetzen, man kann auch anderen damit zu ihrem Glück verhelfen.

Jetzt könnte es hier spätestens ab der Monatsmitte allerdings auch Störungen und Stockungen geben – die Aktivierung dieses "Verkaufstalents" kommt durch den Mondknoten (in Tor 26) und durch Merkur (in Tor 44) zustande, und Merkur ist ab 14. Okt. rückläufig. Das heißt, es kann Missverständnisse geben, den Bedarf von Nachverhandlungen u. dgl.; ebenso gilt für die Zeit des rückläufigen Merkur eine mögliche Behinderung bei allem, was irgendwie mit Kommunikation, mit Abmachungen, Verkehr, Reisen oder ähnlichem zu tun hat. Auch mit dem Kauf von Kommunikationsgeräten (Computer, Handys) sollte man besser warten, bis Merkur wieder direktläufig ist, d.h. bis nach dem 3. November.

Zurück zum Oktober: Gleichzeitig mit dem Beginn möglicher Kommunikationshemmnisse kommt für ein paar Tage verstärkter Druck zur "Umwandlung", zum Vorankommen auf der weltlichen Ebene unter Wahrung erhaltenswürdiger Werte auf (Kanal 32-54, Umwandlung, 14.-19. Okt.) – an sich eine gute Zeit, um tatsächlich etwas zu bewegen – nur dürfte das leider derzeit bei rückläufigem Mars und Merkur eher erschwert sein.  

Ich finde es sehr auffallend und ungewöhnlich, dass in diesem Monat so viele "materielle" Themen in der Luft liegen und gleichzeitig diese Bremsen bestehen (rückläufiger Mars den ganzen Monat, rückläufiger Merkur ab Mitte des Monats). Man möchte vorankommen, es geht aber nicht so recht oder höchstens mal punktuell. Das übergeordnete Thema ist ja die ganze Zeit die Transformation der "Wahrheiten" (wie eingangs beschrieben) – könnte das heißen, dass es jetzt ansteht, die eigene Wahrheit in Bezug auf Geld/Materie/wirtschaftlich-gesellschaftliches Vorankommen zu überprüfen? Möglicherweise auch das "Ego" zu transformieren? Inwieweit kann/sollte es um meine/unsere eigenen Interessen gehen bzw. gibt es etwas anderes, was wichtiger ist?

Passend zu einer solchen Betrachtung ist zum Abschluss dieses Monats die Kraft und das Gespür, sich um andere zu kümmern, aktiviert (Kanal 50-27, Erhaltung/Hegen, Pflegen, Nähren, 26.-30. Okt.). Das kann konkret bedeuten, dass man z.B. gern andere bekocht oder Kinder oder Tiere hütet oder jemanden versorgt. Ein interessanter Übergang auch zur Thematik des nächsten Monats!


November: Individualität hoch acht

Der November steht – wie der Mai – im Human Design immer ganz klar unter dem Zeichen der Individualität (Sonne und Erde durchlaufen die meiste Zeit des Monats "individuelle " Tore). Das ist also sozusagen eine planetare Einladung, in diesen Wochen "das Eigene" zu machen, egal was andere davon halten. Dieses Jahr kommt noch bis 27. November wie beschrieben die individuelle Bewusstheit dazu, das Erkunden der individuellen Wahrheit. Ich kann mir gut vorstellen, dass es im November 2020 schwierig wird, sich wirklich mit einander zu verständigen, weil jede(r) mit sich selbst bzw. der eigenen Wahrheit beschäftigt sein dürfte. Andererseits besteht mehrmals in diesem Monat über ein paar Tage wieder die Fähigkeit, anderen etwas zu "verkaufen" (wie schon im Oktober beschrieben). D.h. es könnte so sein, dass alle versuchen, den anderen die eigene Sicht der Dinge zu vermitteln, und dabei möglicherweise sogar Erfolg haben. Natürlich öffnet das auch jeglicher Propaganda Tür und Tor. Es empfiehlt sich also, wachsam zu sein und auf das eigene Gespür zu vertrauen, wer wen wozu herumzukriegen versucht.

Der Reihe nach:

Am 3. November wird Merkur wieder direktläufig, in Sachen Kommunikation sollte also jetzt alles wieder störungsfrei ablaufen können

Ebenfalls am 3. November gibt es aber auch einen Wechsel, der tendenziell wieder mit Einschränkungen einhergehen könnte (Saturn, der "Richter" unter den Planeten, wechselt nach Tor 60, Die Beschränkung (nachdem er vorher Pluto in Tor 61, Innere Wahrheit, verstärkt hatte). Hier geht es um eine Einschränkung, die erstmal besteht, ein Innehalten-Müssen, bevor etwas Neues entstehen kann. (Saturn war bereits von Mitte Februar bis Ende August ebenfalls an dieser Stelle, also in der Zeit der beginnenden Corona-Krise und des Lockdowns. Womit ich keineswegs sagen will, dass es wieder so kommen muss!)

Schon zu Monatsanfang ist der Marketing-Kanal wieder aktiv (das schon mehrfach  erwähnte "Verkaufstalent", 30. Okt. bis 5. Nov.); er kommt vom 17.-20. November und dann nochmal vom 28. Nov.. bis 2. Dez. wieder. An diesen Tagen können wir also andere sehr geschickt von etwas überzeugen – oder dies zumindest versuchen. Und andere versuchen dasselbe mit uns!

Vom 11. bis 16. November können wir unsere "Wahrheiten" auf originelle Weise vermitteln, wobei die Herausforderung ist, das so zu tun, dass andere auch verstehen, worum es geht (Kanal 43-23, Strukturierung/"von Genie bis Freak"). Wenn alle das tun, ist natürlich die Frage, wer dann noch zuhört...

Mittlerweile wird am 13. November Mars wieder direktläufig und erlaubt – nach zwei Monaten "Bremse" – endlich wieder direkteres Angehen dessen, was wir erkannt haben und was für uns wichtig ist. Ab jetzt dürften sich also Projekte wieder leichter realisieren lassen.

Besonders gilt dies vom 22. bis 27. November: An diesen Tagen besteht die Möglichkeit, Impulse direkt umzusetzen (Kanal 20-34, Charisma). Vorsicht aber jetzt vor überstürztem Handeln! Es gilt immer noch, dass für jeden die "innere Autorität" befragt werden sollte, bevor man aktiv wird. Immerhin bei 50 Prozent der Bevölkerung (allen emotional Definierten) erfordert das: Erstmal drüber schlafen!

Zum Monatsende dürfte der mentale Druck nachlassen, nach nunmehr gut sechs Monaten! (Uranus verlässt am 27. Nov. Tor 24 im Kanal der Bewusstheit und kehrt zurück nach Tor 27, Die Ernährung.) Dazu mehr im nächsten Monat.


Dezember: Verteilung und Versorgung

Nach der ausgeprägten Tendenz zur Individualität und Eigenheit im November wirkt der Dezember eher wieder "aufgeschlossener", es geht tendenziell wieder mehr ums kollektive Zusammenspiel bzw. um die Versorgung aller (Sonne und Erde durchlaufen fast den ganzen Monat "kollektive" bzw. "Stammes"-Tore).

Insgesamt geht es jetzt wieder mehr voran – nur noch ein Planet, Uranus, ist rückläufig. Er beleuchtet bis in den Januar erneut das Thema Ernährung/Versorgung, das bereits von  April 2019 bis Mai 2020 "akut" war. Uranus steht für Plötzliches, Unerwartetes, Elektrisierendes – mir hatte sich im vergangenen Jahr der Zusammenhang mit den unerwarteten Hitzeperioden, Bränden, Überschwemmungen usw. aufgedrängt, die sich natürlich auf die Lebensmittelproduktion und überhaupt die Lebensgrundlagen auswirken. Jetzt kann das nochmal überprüft werden: Stimmt es mit der Versorgung und Verteilung, oder wo gilt es erneut etwas zu ändern?

Oder geht es doch nicht so voran? Denn weiterhin ist ja "die Beschränkung" (Tor 60 im Wurzelzentrum) aktiviert, jetzt gesellt sich dort vom 3. bis 28. Dezember Jupiter zu Saturn hinzu. Auch das hatten wir im Frühjahr schon mal (von Ende April bis Anfang Juni) – damals war es zumindest bei uns hier die Zeit der ersten Lockerungen des Lockdowns.

Auch im Dezember gibt es außerdem noch ein paar Aktivierungen, die jeweils kürzere Zeit gelten.

Der Monat beginnt mit dem "Verkaufstalent" (wie im Okt. und Nov. schon beschrieben – bis 2. Dez.)

Vom 14. bis 19. Dezember ist nochmals die Kraft zur direkten Umsetzung von Emotionen aktiv, die wir schon aus dem August und September kennen (Kanal 12-22, wie schon eingangs dargestellt).

Das Jahr klingt aus mit "Mutation" (Kanal 3-60, vom 30.12.2020 bis 03.01.2021) - dem Druck und der Kraft, dass etwas Neues entsteht, das es so noch nicht gab. Das ist keine Zeit für Routine, sondern die Dinge wollen auf neue Art angegangen werden – was auch immer das dann jeweils heißen mag. Mir scheint das ein sehr passender Abschluss für dieses Jahr, das so viel Veränderung gebracht hat.


FAZIT

Es sieht nicht gerade nach einer leichten, unbeschwerten Zeit aus. Es kann in allen Bereichen hin und her gehen und vielleicht gefühlt mehr zurück als voran. Die Vereinzelung dürfte weitergehen – jetzt gerade nahezu symbolisch ausgedrückt im "social distancing" – , verbunden damit  das Nebeneinander-Stehen verschiedener Meinungen und Einstellungen. Jede(r) sucht die eigene Wahrheit und kommt natürlich zu unterschiedlichen Erkenntnissen.

Offenbar ist das auch gerade wichtig für das, was da an Neuem entstehen will: Es kann nicht aus den alten, überholten Denk- und Verhaltensweisen kommen, sondern aus dem Blick über die bisherigen (Denk-)Grenzen hinaus. Es gilt also, sich das Quer- und Andersdenken zu erlauben, auch wenn es unbequem sein mag, für einen selbst und für andere. Vielleicht zeichnen sich ja auch Veränderungen im eigenen Leben ab?

Tatsächlich scheint mir für das Erleben dieser wandelhaften Zeit – und als Weichenstellung für die "neue Welt" –  von zentraler Bedeutung, wie die eigene Grundeinstellung ist. Fühle ich mich tatsächlich vereinzelt und abgeschnitten, oder weiß ich mich grundsätzlich verbunden und getragen, sei es von ähnlich gesinnten Menschen oder vom höheren Ganzen? Und erlebe ich "die anderen" als eher feindliches Gegenüber oder kann ich sie als Menschen sehen, die ebenso wie ich sich so "gut" verhalten, wie sie eben können?

In diesem Vierteljahr steht konkret der Umgang mit der materiellen Welt, mit den Ressourcen aller Art auf dem Prüfstand: mit Geld, Zeit, Energie, Bodenschätzen, den Früchten der Erde... und natürlich auch mit den eigenen Mitteln und Energien. Schätze ich sie, und wie will ich damit umgehen?

Ich habe ja die leise Hoffnung, dass sich da in vielen Köpfen (und Herzen) ein Wandel vollzieht und wir immer noch mehr Achtung entwickeln vor der Natur, vor allen Geschöpfen und vor der Erde, die uns trägt.  So, wie wir uns das für die neue Welt wünschen!

In diesem Sinne: Werden wir uns unseres Umgang mit uns selbst und unserer Umgebung bewusst, und stärken wir die Kräfte, die uns tragen.

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